Im Februar hat das Unternehmen Kik bekannt gegeben, insgesamt 50 seiner Filialen in Europa, davon 25 in Deutschland, zu schließen. Der Textildiscounter ist auch in den Landkreisen Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach und der Stadt Ansbach vielfach vertreten. Nun äußert sich Kik.
Schon länger gab es Gerüchte bezüglich der Kik-Filiale in Uffenheim. Immer wieder war die mögliche Schließung des Geschäfts, in dem es günstig Kleidung und sonstige Haushaltsartikel zu kaufen gibt, Thema im Stadtrat. Aber auch auf sozialen Medien, wie zum Beispiel in einer Uffenheimer Facebook-Gruppe, wurde diskutiert. Mitte Februar wollte sich die Pressestelle von Kik jedoch noch nicht dazu äußern.
Nun, auf erneute Anfrage, bejaht sie die Gerüchte. „Wir können bestätigen, dass unsere Filiale in der Obernzenner Straße in Uffenheim zum 14. März 2026 geschlossen wird.” Aus „wirtschaftlichen Gründen”, wie es heißt.
Den Mitarbeitenden der betroffenen Filiale in Uffenheim werde „grundsätzlich eine Weiterbeschäftigung in umliegenden Filialen angeboten”. Damit könnten die Standorte in Bad Windsheim oder Neustadt gemeint sein. Aber auch in der Ansbacher Region ist Kik vielfach vertreten. So gibt es allein in Ansbach drei Filialen, weitere in Herrieden, Heilsbronn, Neuendettelsau, Feuchtwangen, Dinkelsbühl und Rothenburg.
Ob neben dem Laden in Uffenheim auch noch weitere Filialen in der Region geschlossen werden, hat die Pressestelle von Kik bisher auf mehrmalige Anfrage der FLZ nicht beantwortet.