Kik schließt bundesweit 25 Filialen: Laden in Uffenheim auf der Abschuss-Liste? | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 16.02.2026 16:44

Kik schließt bundesweit 25 Filialen: Laden in Uffenheim auf der Abschuss-Liste?

Der Textildiscounter Kik schließt im ersten Quartal 2026 europaweit rund 50 Filialen, 25 davon in Deutschland. Das teilt das Unternehmen mit. Auch in Stadt und Landkreis Ansbach und dem Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim ist Kik mehrfach vertreten. Ob es auch hier zu Schließungen kommt, ist noch unklar.

Kik-Filialen in der Region gibt es viele. So allein drei in Ansbach, weitere in Heilsbronn, Neuendettelsau, Herrieden, Feuchtwangen, Dinkelsbühl, Rothenburg, und auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim in den Städten Neustadt, Bad Windsheim und Uffenheim.

Pressestelle geht nicht auf einzelne Filialen ein

Heiß diskutiert wird in einer Facebook-Gruppe bereits seit mehreren Tagen die Kik-Filiale in Uffenheim. Von einer Schließung zum 14. März ist da die Rede. „Echt schade. Bald gibt es gar nichts mehr in Uffenheim”, schreibt eine Nutzerin in ihrem Beitrag. In den Kommentaren sammeln sich weitere User, die dies bedauern.

Die Pressestelle von Kik bestätigt dieses Gerücht auf Nachfrage der Redaktion bislang nicht – sie lehnt es jedoch auch nicht ab. „Wir bitten um Verständnis, dass wir auf einzelne Standorte aktuell nicht eingehen können”, schreibt eine Sprecherin.

Der Non-Food-Discounter betreibt nach eigenen Angaben europaweit mehr als 4200 Filialen und beschäftigt über 32.000 Mitarbeitende. Zur Begründung, wieso bundesweit 25 Filialen geschlossen werden, äußert sich die Pressestelle wie folgt: „Es gibt veränderte Wettbewerbsdynamiken und ein härter umkämpftes Marktumfeld, aber auch anhaltende Inflation, eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden sowie zeitweise beeinträchtigte Lieferketten.” Diese Veränderungen stellen die Branche vor erhebliche Herausforderungen und „gehen auch an KiK nicht spurlos vorbei”.

Mitarbeitende „müssen sich nicht um ihren Job sorgen”

Kik habe diese Veränderungen „rechtzeitig erkannt” und führe das Unternehmen stabil in die Zukunft. Die Firma sei daher „aktuell im Prozess einer langfristigen Portfoliobereinigung”, die 2025 begonnen wurde, „um das Unternehmen nachhaltig und zukunftssicher aufzustellen”.

Während im ersten Quartal europaweit rund 50 Filialen schließen, 25 davon in Deutschland, eröffne Kik im selben Zeitraum insgesamt neun Standorte, einen davon in Deutschland. „Insgesamt sind unsere Planungen bezüglich der weiteren Ausgestaltung unseres Filialnetzwerks noch nicht abgeschlossen”, heißt es weiter.

Wie es also in den Filialen in Uffenheim, aber auch im Rest der Region aussieht, hält Kik weiter offen. Zu den Mitarbeitenden äußert sich die Pressestelle so: „Die Mitarbeitenden in unseren Filialen müssen sich nicht um ihren Job sorgen. Auf Grund unseres dichten Filialnetzes und unserer starken Präsenz in der Fläche können wir in der Regel Möglichkeiten zur Weiterbeschäftigung bieten.”

Kik schließt deutschlandweit 25 Filialen. Auch in Westmittelfranken betreibt der Textildiscounter mehrere Standorte. (Symbolbild: Guido Kirchner/dpa)
Kik schließt deutschlandweit 25 Filialen. Auch in Westmittelfranken betreibt der Textildiscounter mehrere Standorte. (Symbolbild: Guido Kirchner/dpa)
Kik schließt deutschlandweit 25 Filialen. Auch in Westmittelfranken betreibt der Textildiscounter mehrere Standorte. (Symbolbild: Guido Kirchner/dpa)

Anna Beigel
Anna Beigel
Redakteurin für Westmittelfranken und Landkreis Ansbach
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