Jugendliche kamen mit Auszubildenden ins Gespräch an Herrieder Mittelschule | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 26.01.2025 11:32

Jugendliche kamen mit Auszubildenden ins Gespräch an Herrieder Mittelschule

Bei einem kleinen Rundgang erläuterten Mitarbeiter aus der Gesundheitsbranche den Ehrengästen ihre Aufgabenfelder. (Foto: Peter Tippl)
Bei einem kleinen Rundgang erläuterten Mitarbeiter aus der Gesundheitsbranche den Ehrengästen ihre Aufgabenfelder. (Foto: Peter Tippl)
Bei einem kleinen Rundgang erläuterten Mitarbeiter aus der Gesundheitsbranche den Ehrengästen ihre Aufgabenfelder. (Foto: Peter Tippl)

Ziel der Praktikumsbörse, die am gestrigen Freitag an der Mittelschule Herrieden stattfand, war weniger der Abschluss konkreter Ausbildungsverträge, sondern ein Blick auf die realen Abläufe in den jeweiligen Berufen. Dazu konnten die Schülerinnen und Schüler mit den Auszubildenden der Firmen ins Gespräch kommen.

Die besondere Ausrichtung der Veranstaltung erläuterte Werner Winter, Rektor der Grund- und Mittelschule, bei der offiziellen Begrüßung in der Aula. Gekommen waren neben den jungen Leuten das Organisationsteam sowie Bürgermeister aus benachbarten Kommunen, Schulleiterkollegen aus dem Verbandsgebiet und Firmenvertreter.

14 Firmen waren vor Ort

Vor acht Jahren kam Werner Winter an die Herrieder Schule. Unmittelbar danach entstanden Kontakte zum Gewerbeverein, mit dem die Idee einer Praktikumsbörse ausgearbeitet wurde. Winter berichtete von einem Lernprozess bei der Organisation. Denn die Mensa als Veranstaltungsort habe sich nicht bewährt. Deshalb wurde die Praktikumsbörse in das Gebäude der Grund- und Mittelschule verlegt. Die Stände wurden dementsprechend verkleinert.

Gleich 14 Firmen haben sich zusätzlich für die diesjährige Praktikumsbörse angemeldet. Die organisatorischen Fäden liefen bei Berufsbegleiterin Manuela Johrend sowie Stefanie Dschubek, ebenfalls Berufsbegleiterin, Daniel Schletterer, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit, Rektor Winter und bei Hausmeister Fritz Oberfichtner zusammen.

Ein „Realitätscheck”

Aus der Grund- und Mittelschule, der Realschule Herrieden, den Förderzentren Sebastian-Strobel-Schule und Wolfhard-Schule sowie aus den Mittelschulen aus Leutershausen und Bechhofen waren rund 200 Schülerinnen und Schüler der siebten bis zehnten Jahrgangsstufen bei der Praktikumsbörse anwesend.

Als einen „Realitätscheck“ haben die Schülerinnen und Schüler die Praktikumsbörse beschrieben, denn an den Ständen der 40 Firmen gab es konkrete Auskünfte. Der entscheidende Vorteil sei, so Rektor Werner Winter, dass an den Ständen oftmals ehemalige Mitschülerinnen und -schüler die beruflichen Aufgabenfelder erklärten. Das schaffe Vertrauen.

Ein kompakter Zeitplan

Mit Laufzetteln waren die Schülerinnen und Schüler ausgestattet. Mit diesen konnte quasi eine Berufsrecherche vorgenommen werden. Abgefragt wurden Zugangsvoraussetzungen, der Verlauf der Ausbildung, die Sonnen- und Schattenseiten des Berufs oder Entwicklungsmöglichkeiten.

Für den Einblick in einen künftigen Ausbildungsplatz mit Auswahl und Anmeldung zu einem Praktikum gab es einen kompakten Zeitplan. Denn nur vormittags waren die Stände aufgebaut.


Von Peter Tippl
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