Kunstschau in Hilsbach: Von düsteren und einsamen Momenten | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.09.2023 12:51

Kunstschau in Hilsbach: Von düsteren und einsamen Momenten

Bei der Vernissage zur aktuellen Werkschau in Hilsbach: Nachdem Kurator Matthias Deutsch einen Text vorgelesen hatte, begutachteten die Besucher die Arbeiten von 33 Kunstschaffenden. (Foto: Martina Kramer)
Bei der Vernissage zur aktuellen Werkschau in Hilsbach: Nachdem Kurator Matthias Deutsch einen Text vorgelesen hatte, begutachteten die Besucher die Arbeiten von 33 Kunstschaffenden. (Foto: Martina Kramer)
Bei der Vernissage zur aktuellen Werkschau in Hilsbach: Nachdem Kurator Matthias Deutsch einen Text vorgelesen hatte, begutachteten die Besucher die Arbeiten von 33 Kunstschaffenden. (Foto: Martina Kramer)

Dicht getaktet sind dieses Jahr die Ausstellungen in der Galerie im Herzen des Auracher Ortsteils Hilsbach: Gleich 33 Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten derzeit in einer Gemeinschaftsausstellung.

„The Dark Side of the Mood“ heißt diese Kunstschau, angelehnt an das berühmte Album „The Dark Side of the Moon“ von Pink Floyd. Diese im März 1973 veröffentlichte Langspielplatte war unglaubliche 981 Wochen im US-amerikanischen Billboard, darunter lange auf Platz eins, gelistet.

Ganz so lang wird sich die Werkschau in Hilsbach nicht halten, denn sie geht nur bis Mitte September. Die beziehungsreiche Anspielung auf das Floyd-Album setzt sich mit der Arbeit der Kunstschaffenden auseinander, die eben nicht nur von glanzvollen Vernissagen und Ausstellungen bestimmt ist, sondern auch jene ganz düsteren, dunklen, einsamen Momente im künstlerischen Arbeiten beinhaltet.

Ausstellung bis 17. September geöffnet

Der Kurator der Ausstellung, Matthias Deutsch, hat dies in einem poetischen Text zum Ausdruck gebracht, den er bei der Vernissage vortrug. „Die Schilderung eines Tages in übelster Laune“ heißt die Betrachtung, die er noch am Morgen vor der Ausstellungseröffnung verfasst hatte. Darin setzt sich der Autor mit der eigenen Stimmungslage nach einer rauschvollen Nacht auseinander und gerät darüber ins Philosophieren über den Zustand der Welt.

„Dieser Text soll bewusst keine Kunstbetrachtung sein“, erklärte Deutsch seinem Publikum, das sich aus zahlreichen Gästen sowie Kunstschaffenden zusammensetzte. Letztere stammen aus Berlin, Frankfurt, Köln und ländlichen Regionen Deutschlands, aber auch aus Skandinavien und haben auch schon zum Teil in Hilsbach ausgestellt. Maler Matthias Deutsch selbst zeigte im Oktober 2021 seine Werke in einer Einzelschau.

Die Ausstellung in Hilsbach geht noch bis zum 17. September, geöffnet sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter der Nummer 0151/57 58 26 31


Von Martina Kramer
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