Im Obernzenner Ortsteil Breitenau ist derzeit von einer zurückgehenden Geburtenrate wenig zu spüren. Ganz im Gegenteil: Allerorten ertönen in den Höfen und Gärten fröhliche Kinderstimmen, folglich braucht es Gelegenheiten, dass sich die Kids im geschützten Raum austoben können.
Einen zugegeben etwas eingeschränkten Ort dafür gab es in Breitenau schon, aber die darauf stehenden Spielgeräte waren nicht gerade der große Renner. Die Bürger wandten sich – um Abhilfe zu schaffen – vor geraumer Zeit an die Gemeinde und das Anliegen stieß im Ratsgremium auf offene Ohren.
Noch nicht gelöst war zu jenem Zeitpunkt die Frage der Finanzierung. Ins Blickfeld gerieten einmal mehr das Regionalbudget der kommunalen Allianz Aurach-Zenn sowie das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE).
Bei veranschlagten Baukosten in Höhe von rund 18.000 Euro stellte sich heraus, dass eine maximale Förderung von 7000 Euro möglich ist. 6300 Euro (90 Prozent) der Fördermittel stellte das ALE, 700 Euro (zehn Prozent) die Allianz zur Verfügung. Der Eigenanteil des Projektträgers, der Gemeinde Obernzenn, lag bei 11.000 Euro, die sich vor allem durch die Übernahme von Material- und Gerätekosten ins Projekt „Spielplatz für Breitenau“ einbrachte.
Zudem ließen sich einige der Eltern nicht lange bitten: Zwei Wochen lang wurde angepackt und rund 100 Arbeitsstunden in die Gestaltung des Areals sowie ins Aufstellen von Sitzmöglichkeiten, des Spielturmes, der Schaukel und einer Wippe investiert. Nun konnte sich Bürgermeister Reiner Hufnagel von der gelungenen Umsetzung des Projekts überzeugen. Sein Dank richtete sich an die Dorfgemeinschaft und das von ihr an den Tag gelegte Engagement.
Die kommunale Allianz Aurach-Zenn möchte sich auch im Jahr 2026 wieder am Regionalbudget beteiligen. Sobald es weitere Informationen darüber gibt, werden diese auf der Homepageveröffentlicht. Ansprechpartner ist der Projektmanager der Allianz, Maximilian Geier.