Die Kindertagesstätte in der Badstraße „KiBa“ ist schon seit September 2023 in Betrieb, aber erst jetzt wurde die Einweihung gefeiert. Bürgermeister Matthias Seitz unterstrich bei der Feier, dass der Stadt Windsbach die Kinder sehr am Herzen liegen und viel für eine pädagogisch wertvolle Betreuung getan werde.
Der Neubau der KiBa kostete 4,7 Millionen Euro. Die Stadt Windsbach erhielt 1,7 Millionen Euro an staatlichen Zuschüssen und einen KfW-Zuschuss in Höhe von einer halben Million Euro, so dass der Eigenanteil der Stadt rund drei Millionen Euro betrug. In dem Gebäude der KiBa ist Platz für zwei Krippen- und drei Kindergartengruppen.
Seitz erinnerte daran, dass nach der Eröffnung der Kita am Sandbuck im Jahr 2017 in den Einrichtungen in der Lärchenstraße, in Veitsaurach und der Villa Kunderbunt umfangreiche Modernisierungen durchgeführt wurden. Ende 2020 sei deutlich geworden, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen weiter zunimmt und ein Neubau nötig werde. Bis zur Fertigstellung der KiBa gab es Übergangslösungen im Turnraum in der Lärchenstraße, im Vereinsheim der Kleintierzüchter und auf dem Gelände des TSV Windsbach.
Der Neubau in der Badstraße wurde in Holzrahmenbauweise errichtet und mit einem Gründach versehen. Die Grün- und Freiflächen bezeichnete Seitz als großzügig. In dem Neubau wurde auch ausreichend Platz für die Gruppen- und Intensivräume geschaffen. Auch wurde eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, womit ein zeitgemäßer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werde.
Die neue KiBa lege bei ihrer Arbeit, so wird es in der Konzeption deutlich, sehr viel Wert auf Bewegung und Sport. Am Tag der Einweihung gab es ein buntes Rahmenprogramm.
Ansbachs Landrat Dr. Jürgen Ludwig dankte in seinem Grußwort der Stadt Windsbach für diese Investition, die weit in die Zukunft wirken werde. Mit der neuen KiBa hätten die Kinder die optimalen Bedingungen für einen guten Start ins Leben. Der Architekt Frank Fürhäuser blickte auf die Anfänge der Planungen zurück, die mitten in die Corona-Pandemie gefallen waren. Die evangelische Pfarrerin Heimtraud Walz und der katholische Pfarrer Hans Josef Peters stellten das neue Kindergartengebäude, die Mitarbeiter und die Kinder unter den Segen Gottes.
Am Ende des Festaktes wurde eine Zeitkapsel mit Dokumenten, darunter auch eine Ausgabe der Fränkischen Landeszeitung, gefüllt und diese dann im Eingangsbereich in einer Wandnische hinter einem Holzbrett verstaut.