Rollende Lichterketten mit Botschaft: Bulldogparade durch Rothenburg | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 23.12.2025 12:54

Rollende Lichterketten mit Botschaft: Bulldogparade durch Rothenburg

Die Straßen der Stadt zum Leuchten bringen wollen die Landwirte mit ihrer Aktion. Der Traktorkonvoi startet am Sonntag um 17 Uhr. (Foto: Jasmin Bock)
Die Straßen der Stadt zum Leuchten bringen wollen die Landwirte mit ihrer Aktion. Der Traktorkonvoi startet am Sonntag um 17 Uhr. (Foto: Jasmin Bock)
Die Straßen der Stadt zum Leuchten bringen wollen die Landwirte mit ihrer Aktion. Der Traktorkonvoi startet am Sonntag um 17 Uhr. (Foto: Jasmin Bock)

LED-Beleuchtung macht sich nicht nur an Nadelbäumen gut. Auch Traktoren lassen sich damit effektvoll in Szene setzen. Am Sonntag, 28. Dezember, ab 17 Uhr sollen wieder möglichst viele davon mit dieser Art von Schmuck im Straßenbild der Stadt auffallen. Denen, die die Aktion organisieren, geht es aber auch um inhaltliche Botschaften.

Eine solche bäuerliche Lichterfahrt findet in dieser Form zum zweiten Mal in Rothenburg statt. Mit der Premiere vor einem Jahr war angeknüpft worden an die rollenden Bauernproteste Anfang 2024. So sollte mit der Parade der festlich illuminierten Schlepper symbolisch das Verständnis der Bevölkerung für die damaligen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Traktorkonvois gewürdigt werden.

Gerechnet wird mit mindestens 120 Schleppern

Rund 120 Bulldogs machten seinerzeit bei der ersten nachweihnachtlichen Lichterfahrt mit. Ein ähnlich großes Teilnehmerfeld erwartet das Organisationsteam um Johannes Bock aus Oberoestheim und Felix Sackenreuter aus Brundorf auch dieses Mal. Bisher seien 60 Traktoren gemeldet, hieß es. Das Einzugsgebiet reiche von den Dörfern im Rothenburger Umland bis in die württembergische Nachbarschaft sowie in den Raum Ansbach und Neustadt/Aisch-Bad Windsheim.

Auf stimmungsvolle Art Dankeschön sagen wollen die teilnehmenden Betriebe auch dieses Mal, zusätzlich mit ihrer Aktion aber auch ein grundsätzliches Anliegen symbolisch unterstreichen. Es gehe darum, der Bevölkerung den Wert der heimischen Landwirtschaft und regionaler Lebensmittel wieder bewusster zu machen, betont das Organisationsteam.

Start- und Endpunkt ist dieses Mal der Parkplatz des E-Centers Bächner in der Bodelschwinghstraße, wo sich das Teilnehmerfeld ab 16.30 Uhr formiert. Die in Abstimmung mit Polizei und Landratsamt erstellte Route führt von dort über die Schlachthofstraße, die Ansbacher und die Würzburger Straße durch einen Teil der Heckenacker-Siedlung und von dort über den Bezoldweg und die Bahnhofstraße wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Gespräche bei Punsch und Kuchen

Zu hoffen sei auf möglichst viele Schaulustige am Straßenrand, schreibt das Organisationsteam. Schön wäre es auch, wenn möglichst viele Menschen danach zu einem Stelldichein auf den Parkplatz kämen. Dort könnten die geschmückten Traktoren bestaunt werden. Überdies bestehe die Möglichkeit, mit regionalen Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch zu kommen. Es warten regionales Essen, selbstgemachter Punsch und Kuchen.

Der gesamte Erlös gehe an gute Zwecke, etwa die Aktion „FLZ-Leser helfen” oder örtliche Kindergärten. Und auf Kinder warte nach der Lichterfahrt eine süße Überraschung zum Abholen, gesponsert vom Betreiber des E-Centers.

Ausdrücklich hingewiesen wurde vom Leitungsteam darauf, dass nur mit Lichtern geschmückte Traktoren an der Fahrt teilnahmeberechtigt sind, aber keine Lkw oder Autos. Über eine Netzwerk-Gruppe würden organisatorische Informationen verbreitet.

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