Die Hochspannungsleitung zwischen Neudorf (Ortsteil Dietenhofen) und Endsee im Landkreis Ansbach soll erneuert und verstärkt werden. Das gibt die N-Ergie in einer Pressemitteilung bekannt.
Für den ersten Bauabschnitt zwischen Neudorf und Wilhelmsgreuth (Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim) hat die Regierung von Mittelfranken mit dem Planfeststellungsbeschluss nun grünes Licht gegeben. Die Unterlagen seien schon zwischen September und Oktober erneut ausgestellt worden.
Die Bauarbeiten sollen im zweiten Halbjahr 2026 mit der Erstellung der erforderlichen Baustraßen und der Zuwegung beginnen. Zuvor will die N-Ergie bis zum Start der Vogelbrutsaison „punktuell den Bewuchs auf der Trasse zurückschneiden”. Auf der rund 14 Kilometer langen Strecke zwischen Neudorf und Wilhelmsgreuth werden 52 Strommasten erneuert. Es ist vorgesehen, für den Verlauf der neuen Leitung die bestehende Trassenführung zu nutzen.
Die 1955 errichtete Hochspannungsleitung verläuft über 39 Kilometer vom Umspannwerk im Dietenhofener Ortsteil Neudorf in nordwestlicher Richtung nach Bad Windsheim und führt von dort in südwestlicher Richtung bis in den Steinsfelder Ortsteil Endsee.
Die Übertragungsleistung der Leitung soll deutlich erhöht werden, damit künftig die fünffache Strommenge fließen kann. Um das zusätzliche Gewicht der Leiterseile tragen zu können, müssen auf der Strecke auch die 150 Strommasten ausgetauscht werden.
Die neuen Freileitungsmasten werden an den bisherigen Standorten aufgestellt und sind mit zusätzlichen drei bis vier Metern lediglich leicht höher als die bisherigen Modelle. Das Bauvorhaben wurde durch die N-Ergie in vier Abschnitte mit jeweils eigenem Planfeststellungsverfahren untergliedert, heißt es. Innerhalb des Verfahrens können auch Stellungnahmen zum Bauprojekt eingereicht werden.