Am Großen Lindleinsee bei Rothenburg ist der Bagger am Werk | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 02.02.2026 07:00

Am Großen Lindleinsee bei Rothenburg ist der Bagger am Werk

Am Großen Lindleinsee wurde Schlamm entnommen. Auch der Damm wird verstärkt. (Foto: Ulrich Schwandt)
Am Großen Lindleinsee wurde Schlamm entnommen. Auch der Damm wird verstärkt. (Foto: Ulrich Schwandt)
Am Großen Lindleinsee wurde Schlamm entnommen. Auch der Damm wird verstärkt. (Foto: Ulrich Schwandt)

Schon vor drei Jahren ergaben Prüfungen: Der Damm am Großen Lindleinsee ist undicht und zu schwach. Seit Oktober läuft nun die Ausbesserung, dabei wurden auch noch gleich 5000 Tonnen Schlamm entnommen.

Ungewohntes Bild am Großen Lindleinsee: Sonst liegt das Gewässer idyllisch da. Spaziergänger und Spaziergängerinnen nutzen die Ruhe zum Entspannen und zur Erholung. Schon seit dem Mittelalter gehört der See zum Landschaftsbild zwischen Rothenburg und Schweinsdorf.

Doch von der Idylle ist aktuell keine Spur: Das Wasser ist abgelassen, Bagger und andere Baumaschinen arbeiten an den Ufern. Eine große Tafel erklärt, was hier passiert: „Herstellung der Anlagensicherheit am Großen Lindleinsee – Sanierung Damm und Bauwerke”, steht darauf.

Notüberlauf war zu klein

Schon seit 1. Oktober läuft die Maßnahme. Gerhard Gögelein vom städtischen Bauamt klärt auf: „Schon vor drei Jahren hat das Wasserwirtschaftsamt den Damm und die Zuflüsse am Großen Lindleinsee geprüft. Dabei kam heraus, dass der Damm zu schwach und undicht war.” Auch der Notüberlauf war zu klein. Darum wird der Damm nun breiter und einen Meter höher als zuvor. Die Notüberläufe würden angepasst.

Bei der Gelegenheit werde der Große Lindleinsee auch gleich entschlammt. Bagger hatten 5000 Tonnen Schlamm entnommen. Dieser werde laut Gögelein unter anderem für die Rekultivierung der Bauschuttdeponie verwendet.

Fischereiverein nutzt das Gewässer

Das Gewässer wird unter anderem vom Fischereiverein genutzt. Dafür soll noch eine Zugangstreppe neu errichtet werden. Auch die Zuwege wurden durch die schweren Maschinen in Mitleidenschaft gezogen. Diese müssen wieder hergerichtet werden. „Bis in den März werden die Arbeiten sich wohl hineinziehen”, sagt Gögelein. Die Kosten betragen 485.000 Euro, bis zu 50 Prozent können von Fördergeldern übernommen werden.

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