Dem „Aufruf zum Frieden” folgten rund 70 Menschen am späten Freitagnachmittag. Sie versammelten sich vor der Passage in Neuendettelsau und lauschten gemeinsam den Worten von Geflüchteten sowie einem Liedbeitrag.
Die Kundgebung veranstaltete das Bündnis für Demokratie und Zusammenhalt. Anlass war der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vor vier Jahren, erklären Charlotte Busch und Peter Wilscher vom Bündnis.
Den Veranstaltern war es wichtig, den Fokus auf die Krisengebiete der Welt, ihre Bewohnenden und die Geflüchteten zu legen. Die Situation ihrer Landsleute in der Ukraine schilderte eine Geflüchtete emotional und detailliert. Es gehe um Millionen Lebensgeschichten, betonte sie.
Ein Geflüchteter aus Afghanistan machte deutlich, wie schwer die Flucht aus der Heimat den Menschen fällt. „Jeder Mensch verdient ein Leben ohne Angst”, sagte er. Von der neuen Heimat ihrer Familie in Neuendettelsau und der Lage in Syrien erzählte eine weitere Sprecherin.
Zum aktuellen Konflikt im Iran wurde ein Beitrag verlesen. Die Hoffnung auf einen Regimewechsel und ein baldiges Ende des Kriegs wurden deutlich. Mit Gitarrenklängen und Gesang sowie weiteren Beiträgen sprach sich die Versammlung für Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt aus.