„Christen laden ein“ – unter diesem Motto steht eine Veranstaltung der Evangelischen Allianz Ansbach. Am Samstag, 10. Mai, findet das Glaubensfest auf dem Johann-Sebastian-Bach-Platz vor der Gumbertuskirche statt.
„Wir wollen nicht gegen etwas demonstrieren“, stellt Pfarrer Norbert Küfeldt als Vorsitzender der Evangelischen Allianz klar. Es gehe vielmehr darum, Mitmenschen einzuladen, um über den Glauben und die Sinnfragen des Lebens ins Gespräch zu kommen. Beginn ist am Samstag um 14 Uhr. Mit einem Jugendgottesdienst um 18 Uhr wird das Fest enden.
Auf der Südseite der Gumbertuskirche wird zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Dabei besteht die Möglichkeit, in Gesprächen das Thema Gott und Glauben aus der Tabuzone zu holen. Außerdem wird es Angebote für jedes Alter geben, so Norbert Küfeldt. Unter anderem wird es eine Gummibärchenschleuder, Kinderschminken, Dosenwerfen und Leitergolf geben. Für Kinder gibt es Bastelangebote, für Erwachsene Gesellschaftsspiele.
Auf einer Bühne vor dem Stadthaus wird ein vielfältiges Bühnenprogramm für Unterhaltung sorgen. Nach der Eröffnung um 14 Uhr startet Jonathan Schramm mit seiner jungen Band ein Kindermitmachkonzert. Die Gruppe „Planet Kids“ wird zudem das Stück „Der Schmetterling“ zeigen. Ab 18 Uhr gibt es einen Jugendgottesdienst unter dem Motto „Real Talk“.
Zum Abschluss des Festes ist am Sonntag, 11. Mai, ein Gottesdienst mit Dekan Dr. Matthias Büttner zum Thema „Gott lädt ein“ geplant. Dieser soll unter freiem Himmel stattfinden.
Beteiligte und Elemente im Gottesdienst werden so vielfältig sein, wie es die Gemeinden in Ansbach sind, kündigt Norbert Küfeldt an. Parallel wird für Kinder ab sechs Jahren ein Kindergottesdienst angeboten. Nach dem Gottesdienst findet ein Kirchenkaffee statt.
Vor etlichen Jahren, so erinnern sich Küfeldt und der stellvertretende Vorsitzende David Jess, habe es eine ähnliche Aktion schon einmal gegeben. Heuer kam die Idee, die breite Öffentlichkeit zum Glauben einzuladen, von der Aktion „Pro Christ“. Rund 100 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus mehr als zehn verschiedenen Ansbacher evangelischen Kirchen, Gemeinden und Organisationen, die in der „evangelischen Allianz Ansbach“ zusammengeschlossen sind, haben sich entschlossen, das aufzugreifen und zu unterstützen.
Es wurde ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. „Wir möchten uns als Christen nicht in unsere Kirchen zurückziehen, sondern in unserer Stadt sichtbar werden und auch Glauben sichtbar machen“, fasst Jess zusammen. „Glaube hat etwas mit Freude, Liebe zu Menschen – und auch mit Einladen zu tun. Das sollen viele erleben und erfahren.“