Eine Ferienbetreuung für Kindergartenkinder ab zweieinhalb Jahren bietet die Stadt Feuchtwangen in der Zeit vom 10. bis zum 21. August an. Das beschloss der Haupt- und Personalausschuss des Stadtrats.
Während die Betreuung im vergangenen Jahr im evangelischen Kindergarten Sandweg in Feuchtwangen stattfand, geht das Angebot dieses Mal im städtischen Natur- und Bewegungskindergarten im Außenort Breitenau über die Bühne. Das sei bei der Besprechung mit den Leitungen der Betreuungseinrichtungen im Stadtgebiet vereinbart worden, teilte Hauptamtsleiter Walter Wiegner in der Sitzung des Fachgremiums mit.
Eingerichtet werden 20 Plätze. Damit besser geplant werden könne, müssten die Anmeldungen für den Sommerkindergarten bis Ende Februar vorliegen. Eine Platzbestätigung erfolge dann erst nach dem Anmeldezeitraum.
Derweil werde die inklusive Kindertagessäte im KiM der Lebenshilfe Ansbach in Feuchtwangen weiterhin eine eigene Betreuung im August organisieren.
Hans Heinrich Unger (SPD) merkte an, dass es für Eltern, die nicht mobil seien, schwierig werden könnte, ihre Kinder nach Breitenau zu bringen, und fragte in diesem Zusammenhang, ob der Sommerkindergarten schon einmal in der Einrichtung im Außenort Mosbach stattgefunden habe und es Erfahrungswerte gebe. Ja, die Betreuung sei schon in Mosbach angeboten worden, antwortete Wiegner. Er habe die genauen Zahlen zwar nicht im Kopf. Es sei aber nicht so gewesen, dass die Anmeldungen auffällig weniger gewesen seien als bei der Ferienbetreuung in einem Kindergarten in der Kernstadt.
Wie Wiegner und Bürgermeister Patrick Ruh erklärten, verständigten sich die Leitungen untereinander, in welcher Betreuungseinrichtung im Stadtgebiet der Sommerkindergarten jeweils stattfindet. Es werde durchgewechselt. Unger regte an, darüber nachzudenken, die Ferienbetreuung in einem Kindergarten in der Kernstadt anzubieten, wo dann auch das Personal der Einrichtungen aus den Außenorten eingesetzt werden könne.
Die Anträge für die Ferienbetreuung können bei den Kindergärten abgeholt beziehungsweise von der städtischen Internetseite heruntergeladen und ausgedruckt werden, hieß es.