In Dinkelsbühl führt die „Flurbereinigung” im Wald zum Erfolg | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 08.02.2025 11:00

In Dinkelsbühl führt die „Flurbereinigung” im Wald zum Erfolg

Vor Ort in Hellenbach (von links): Projektleiter Werner Tischner vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken, Ernst Brand, Vorsitzender der Waldgenossenschaft Hellenbach, der örtliche Beauftragte Otto Busch und der stellvertretende Projektleiter Jochen Mahler. (Foto: ALE Mittelfranken/Diane Mayer)
Vor Ort in Hellenbach (von links): Projektleiter Werner Tischner vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken, Ernst Brand, Vorsitzender der Waldgenossenschaft Hellenbach, der örtliche Beauftragte Otto Busch und der stellvertretende Projektleiter Jochen Mahler. (Foto: ALE Mittelfranken/Diane Mayer)
Vor Ort in Hellenbach (von links): Projektleiter Werner Tischner vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken, Ernst Brand, Vorsitzender der Waldgenossenschaft Hellenbach, der örtliche Beauftragte Otto Busch und der stellvertretende Projektleiter Jochen Mahler. (Foto: ALE Mittelfranken/Diane Mayer)

In Dinkelsbühls Stadtteil Hellenbach ist die Waldneuordnung so gut wie abgeschlossen. Im Mai stehen noch ein paar Formalien an. Gut ein Jahr dauerten die Arbeiten in dem rund 18 Hektar großen Waldstück. Darin lag auch ein zehneinhalb Hektar großer Gemeinschaftswald, den die Eigentümerinnen und Eigentümer bisher gemeinschaftlich nutzten.

An dem Waldstück hatten 18 Besitzer Eigentumsrechte, darunter vier Erbengemeinschaften quer verteilt durch Deutschland, „von Hamburg bis München“, wie Projektleiter Werner Tischner vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Mittelfranken in einer Pressemitteilung erklärt.

Die Waldneuordnung war notwendig, weil es zunehmend Schwierigkeiten bereitete, die Flächen gemeinschaftlich zu bewirtschaften, wird weiter informiert. Die Mitarbeitenden des Amts für Ländliche Entwicklung Mittelfranken klopften unter anderem die Bereitschaft für Flächentäusche unter den Eigentümern ab, erarbeiteten eine mögliche Neuverteilung und Förster Philipp Falk, Geschäftsführer der Waldbauernvereinigung Dinkelsbühl, erstellte das Waldwertgutachten.

„Sehr konstruktive Zusammenarbeit“

Während der Waldneuordnung verkauften einige der Besitzer des Gemeinschaftswaldes Anteile an andere Waldeigentümer. Nachdem teilweise auch private Wälder mit den Anteilen aus dem Gemeinschaftswald zusammengelegt worden sind, ergeben sich nach der Neuordnung Einheiten mit einer durchschnittlichen Größe von knapp zwei Hektar.

„Es war eine sehr konstruktive Zusammenarbeit mit den Akteuren vor Ort. Deswegen sind die Arbeiten auch zügig vorangegangen. Wir führen Verfahren im Wald nur durch, wenn wir erkennen, dass es zu keinen Widersprüchen von Seiten der Besitzer kommt“, betonen Projektleiter Werner Tischner und sein Stellvertreter Jochen Mahler in der Pressemitteilung. Mitbeteiligt vor Ort waren auch Ernst Brand, Vorsitzender der Waldgenossenschaft Hellenbach, und der örtliche Beauftragte Otto Busch.

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