„Kleine Streuner”: Dinkelsbühler Tierschutzverein sucht neue Mitglieder | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 03.06.2025 12:41

„Kleine Streuner”: Dinkelsbühler Tierschutzverein sucht neue Mitglieder

Mayla und Bella sind sechs Monate alt und würden sich über ein neues Zuhause freuen. (Foto: Myriam Reichert)
Mayla und Bella sind sechs Monate alt und würden sich über ein neues Zuhause freuen. (Foto: Myriam Reichert)
Mayla und Bella sind sechs Monate alt und würden sich über ein neues Zuhause freuen. (Foto: Myriam Reichert)

Seit gut drei Jahren gibt es in Dinkelsbühl den Tierschutzverein Kleine Streuner. Für unzählige junge Katzen konnten die Mitglieder in dieser Zeit ein neues Zuhause finden. Jetzt sucht der Verein Menschen, die bereit sind, im Verein Verantwortung zu übernehmen.

Wie die Vorsitzende der Kleinen Streuner, Myriam Reichert, im Gespräch mit der FLZ sagt, stehen schon bald Veränderungen im Vorstand des Vereins an. Aus beruflichen Gründen werden manche, die derzeit Verantwortung übernehmen, künftig im Verein kürzertreten. Daher sucht man im Vorstand derzeit nach aktiven Mitgliedern, die sich gerne im Tierschutz engagieren möchten.

Kenntnisse in Social Media wünschenswert

Im Vorstand würde man sich darüber freuen, wenn neue Mitglieder neben der Liebe zu den Tieren auch Kenntnisse im Bereich „soziale Medien” oder beim Gestalten einer Homepage mitbringen würden. Schließlich geht es auch darum, die Arbeit der Mitglieder entsprechend zu präsentieren.

Wie etwa diese Geschichte: Beim Stöbern auf der Internetseite des Vereins stößt man auf die Überschrift: „Streunerpost von den Scheunenkätzchen.“ Dabei wird an einen Aufruf im Februar erinnert, in dem die Vereinsmitglieder ein Zuhause für sechs halbwilde, vermutlich ausgesetzte, Kätzchen gesucht hatten. Jetzt ist dort zu lesen: „Alle Kätzchen konnten zum Glück schnell vermittelt werden.“ Vier von ihnen seien zusammen auf einen Hobby-Bauernhof gezogen und tobten nun nach tierärztlicher Rundumversorgung – inklusive Kastration – voller Lebensfreude zwischen Ponys, Hühnern und Kaninchen umher.

Damit auch künftig solche Vermittlungen gelingen, sucht der Verein tatkräftige Unterstützung. Myriam Reichert erklärt: Für den, der eine streunende Katze bei sich aufnimmt, entstehen keine Kosten. Der Verein hilft bei der Ausstattung – etwa mit einem Katzenbaum – oder auch beim Futter.

Über zwei Millionen Streunerkatzen in Deutschland

Bundesweit gebe es mehr als zwei Millionen Streunerkatzen, sagt die Vorsitzende. Das seien verwilderte Hauskatzen, die oft unter der Situation leiden würden. Für diese ausgesetzten Tiere ein neues Zuhause zu finden, ist das Ziel des Vereins.

Weitere Infos über die Kleinen Streuner gibt es auf der Website des Vereins.

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