Die ehemalige Post in Dinkelsbühl soll deutlich größer werden | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 18.12.2024 07:00

Die ehemalige Post in Dinkelsbühl soll deutlich größer werden

Die ehemalige Post gehört zu den das Ortsbild prägenden Gebäuden in der Luitpoldstraße. Der Komplex soll verkauft und erweitert werden. Dazu soll das frühere Verteilzentrum in dem roten Backsteinbau im Hintergrund überbaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)
Die ehemalige Post gehört zu den das Ortsbild prägenden Gebäuden in der Luitpoldstraße. Der Komplex soll verkauft und erweitert werden. Dazu soll das frühere Verteilzentrum in dem roten Backsteinbau im Hintergrund überbaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)
Die ehemalige Post gehört zu den das Ortsbild prägenden Gebäuden in der Luitpoldstraße. Der Komplex soll verkauft und erweitert werden. Dazu soll das frühere Verteilzentrum in dem roten Backsteinbau im Hintergrund überbaut werden. (Foto: Markus Weinzierl)

Was geschieht mit der ehemaligen Post in der Dinkelsbühler Luitpoldstraße? Die Immobilie soll verkauft werden, hieß es in der Sitzung des Bauausschusses. In diesem Zusammenhang lag dem Gremium eine Voranfrage für eine bauliche Erweiterung des Gebäudekomplexes vor.

Danach soll das ortsbildprägende Hauptgebäude mit seinen beiden Türmchen in seiner Erscheinung erhalten bleiben. Wie Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer erläuterte, wolle der Antragsteller das eineinhalbgeschossige Verteilzentrum im rückwärtigen Bereich des Areals überbauen. Wie aus dem schriftlichen Sachvortrag der Verwaltung hervorgeht, handelt es sich dabei um ein 33 Meter langes und 17,5 Meter breites, mehrstöckiges Gebäude, das quasi über dem Bestand schwebt.

Der Antragsteller wolle den Altbestand durch die Erweiterung für einen neuen Nutzer rentabler machen, heißt es in den Sitzungsunterlagen weiter. Das Grundstück befinde sich nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes. Der Flächennutzungsplan weise den Bereich als Mischgebiet aus. Erlaubt wären danach laut OB Hammer Nutzungsformen „Gewerbe“, „Wohnen“ und „Dienstleistung“.

Konkrete Nutzung noch offen

Die konkrete Nutzung ist derzeit aber noch offen, wie es in der Sitzung weiter hieß. In den Planunterlagen sind für Erd- und Obergeschoss beispielhaft Gewerbe beziehungsweise Büros vorgesehen. Im ersten und zweiten Dachgeschoss der früheren Post sind demnach Wohnungen eingezeichnet. Um die erforderliche Anzahl von Stellplätzen nachweisen zu können, sind Parkflächen geplant, die sich an der Fassade des Verteilzentrum befinden und später vom Neubau überragt werden.

OB Dr. Christoph Hammer vertrat die Ansicht, dass sich der Erweiterungsbau von der Höhe her in die umliegende Bebauung einfügen werde. Die Erweiterung werde nicht höher als das benachbarte Amtsgericht und das Hauptgebäude der ehemaligen Post. Seiner Meinung nach bestehe ein Baurechtsanspruch.

Bei der Frage des Einfügens werde innerhalb seiner Fraktion eine andere Auffassung vertreten, erläuterte Alexander Wendel (Freie Wähler). Klaus Huber (CSU) hob hervor, dass das Postgebäude weitgehend leer stehe und der Eigentümer eine Nachnutzung suche. Die Idee der Nachverdichtung im rückwärtigen Bereich halte er für vernünftig. Der Ausschuss stimmte der Voranfrage geschlossen zu.

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