Aufwendig modernisiert und erweitert wird der E-Center in Neustadt. Die umfassenden Umbauarbeiten beginnen jetzt am Wochenende, teilte Betreiber Alexander Suschkow mit. Nicht nur in optischer, sondern auch in energetischer Hinsicht soll sich viel tun.
Wie Marco Rogalla, technischer Projektleiter der Edeka-Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen, in einer Presseinformation mitteilte, betrifft ein wichtiger Teil des Umbaus die Technik. So soll der aus dem Jahr 1997 stammende Markt komplett mit einer energieeffizienten LED-Beleuchtung ausgestattet werden.
Geheizt werden soll zudem künftig nicht mehr mit Gas, sondern mit der Abwärme der Kältemaschinen, sagte Alexander Suschkow im Gespräch mit unserer Redaktion. In die Jahre gekommene Strom- und Wasserleitungen werden ersetzt. Ausgetauscht werden zudem die bisherigen Kühlanlagen. „Sie sind nicht mehr zeitgemäß. Sie werden nicht mehr offen wie bisher, sondern mit Glastüren versehen sein“, so Suschkow.
„Wir packen beim Umbau alles an“, erklärte er weiter. Dies betrifft auch den Metzgereibereich. Dieser wird entfernt und ganz neu gestaltet. Deshalb muss er eine Zeit lang geschlossen bleiben. Im Selbstbedienungsbereich (SB) gebe es aber weiterhin Fleisch- und Wurstwaren. Derzeit läuft der Betrieb aber erst einmal weiter. Große Veränderungen gebe es im Bereich der Bäckerei, die bisher im Eingangsbereich des E-Centers zu finden war.
Für diese wurde ein Container-Anbau errichtet. Die Verkaufsfläche wird so innerhalb des Objekts verlegt und künftig um einen Café-Bereich erweitert. Mit Blick auf den Umbau ist der Bäcker bereits in den eigens dafür errichteten Container auf dem Parkplatz umgezogen, so dass dort der Verkauf weitergehen kann. Der Sushi-Stand, der ebenfalls im Eingangsbereich zu finden ist, kann während der Modernisierungsphase weiter seine Waren verkaufen, ist aber nach Abschluss der Umbauarbeiten ebenfalls an einem neuen Standort im Laden zu finden.
Das Sortiment selbst soll, wie der Betreiber mitteilte, erweitert werden. So soll es zukünftig auch einen eigenen Backshop im Laden geben. Ausgebaut wird ferner das regionale und das Bio-Sortiment. Die Optik der Obst- und Gemüseabteilung verändere sich ebenfalls, sagte Suschkow.
Der Umbau findet während des laufenden Betriebes statt. Die Kundschaft soll dadurch aber so wenig wie möglich gestört werden, das Warenangebot weiter im vollen Umfang vorhanden sein; es ist teilweise jedoch in einem anderen Bereich des Geschäfts zu finden. Um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, wurde der Eingangsbereich verlegt. Der Zugang erfolgt durch die bisherige Bäckereifläche, rechts neben dem derzeitigen Haupteingang.
Durch diesen betritt man den Laden dann erst wieder, wenn sich dieser in einer aufgefrischten Optik präsentiert. Die Fertigstellung ist laut Pressemitteilung für das zweite Quartal 2026 geplant.