Alena Willner wurde dieser Tage in ihr Amt als Jugendreferentin im Dekanat Markt Einersheim eingeführt. In der St.-Matthäus-Kirche feierte sie zusammen mit der Dekanatsjugend einen Gottesdienst, der mit „Avatar“ einen topaktuellen Kinofilm zum Thema hatte.
Wie gut Motive des Streifens zu ihrer und zur allgemeinen diakonischen Arbeit passen, erklärte die 27-jährige ebenso wie ihre Ziele
„Ich sehe dich“ laute demnach die Grußformel der Na’vi, den Ureinwohnern des Mondes Pandora, die im Mittelpunkt des Science-Fiction-Blockbusters stehen. „Das ist auch die Botschaft, die Jesus jeden mitgibt, den er trifft – man wird von ihm gesehen, wahrgenommen als Mensch im Ganzen. Eigentlich doch etwas Wunderbares?“, meint Willner.
Die Matthäuskirche wurde in blau getaucht, ähnlich der Hautfarbe des fabelhaften Volkes in „Avatar“. Besonders freute sich die seit dem 1. September im Dekanat arbeitende Willner, dass viele Jugendliche den Gottesdienst mitgestaltet hatten. Pfarrer Matthias Subatzus und seine Band sorgten für die musikalische Umrahmung.
Alena Willner wuchs in Münchsteinach und Gerhardshofen auf und wurde früh kirchlich geprägt durch ihre rund fünf Jahre aktive Zeit als Ehrenamtliche in der Konfirmationsarbeit. Dem schloss sich 2015/16 ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Evangelischen Jugend Neustadt an. In Rummelsberg wurde sie ab 2016 dann zur Diakonin ausgebildet. In den vergangenen sechs Jahren hat Willner Soziale Arbeit und Diakonik an der Evangelischen Hochschule Nürnberg studiert.
Für ihre Arbeit im Dekanat wird sie wohl manchen Kilometer zurück liegen. Es erstreckt sich über Gemeinden in den Landkreisen Kitzingen, Neustadt/Aisch- Bad Windsheim und Erlangen-Höchstadt, und damit auch über die Bezirke Mittel- und Unterfranken: Von Markt Einersheim und Tiefenstockheim im Westen bis nach Vestenbergsgreuth im Osten und von Hohnsberg und Burghaslach im Norden bis nach Ippesheim und Krautostheim im Süden.
Als Jugendreferentin im Dekanat begleitet sie nun in enger Kooperation Kollegin Eva-Maria Larisch-Schug aus Castell von den Evangelischen Jugend Markt Einersheim und Castell (EJ MeiCa). Die Zusammenarbeit und die Begegnung mit Gemeindemitgliedern, mit Kindern und Jugendlichen sowie Kolleginnen und Kollegen seien ihr wichtig.
„Am meisten freue ich mich aber auf die Veranstaltungen und Aktionen, die ich mitgestalten darf. Insbesondere die Freizeiten, die für die Mädchen und Jungen angeboten werden“, sagt sie. Nach einem coronabedingten Engpass ginge es derzeit wieder gut los mit der Planung, auch die Zahlen der Anmeldungen könnten sich sehen lassen.