IBE baut in Dinkelsbühl aus: Millionen-Projekt gestartet | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 27.10.2023 09:41

IBE baut in Dinkelsbühl aus: Millionen-Projekt gestartet

Roman Zahler, Matthias Winker (beide IBE-Geschäftsführer), Rudolf Blank (SüBau), Michael Burger (IBE-Produktionsleiter, Sabrina Zahner (IBE-Prokuristin, von rechts) und OB Hammer setzten den Spatenstich. (F.: Martina Haas)
Roman Zahler, Matthias Winker (beide IBE-Geschäftsführer), Rudolf Blank (SüBau), Michael Burger (IBE-Produktionsleiter, Sabrina Zahner (IBE-Prokuristin, von rechts) und OB Hammer setzten den Spatenstich. (F.: Martina Haas)
Roman Zahler, Matthias Winker (beide IBE-Geschäftsführer), Rudolf Blank (SüBau), Michael Burger (IBE-Produktionsleiter, Sabrina Zahner (IBE-Prokuristin, von rechts) und OB Hammer setzten den Spatenstich. (F.: Martina Haas)

Rund 6 Millionen Euro investiert die IBE (Innovative Bauelemente GmbH) in den kommenden Monaten in Dinkelsbühl. Am Donnerstagnachmittag wurde der symbolische Spatenstich für eine neue Produktionshalle im Gewerbegebiet Ost gesetzt.

Die mehr als 2000 Quadratmeter große Halle markiere nicht nur das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens, sondern stärke auch die regionale Wirtschaft nachhaltig, waren die Teilnehmenden am Spatenstich überzeugt.

3,5 Millionen Euro in maßgefertigte Maschinen

Die IBE, seit 1996 ein fester Bestandteil der Branche, nennt diese Investition einen „weiteren Meilenstein in ihrer Erfolgsgeschichte“. Die Übernahme der Gebäude des DBZ (Dinkelsbühler Baustoffzentrum) als neuen Firmenhauptsitz unterstreiche nicht nur die Stabilität der IBE, sondern auch die Zusammengehörigkeit innerhalb der Unternehmensgruppe.

Rund 3,5 Millionen Euro der Gesamtinvestition fließen in maßgefertigte Maschinen. Die Produktionskapazität des Unternehmens soll verdoppelt werden, hieß es. Dies ermögliche nicht nur die bessere Versorgung der Stammkunden, sondern auch eine optimale Bedienung des gesamten europäischen Fertighausmarktes.

Die neue Produktionsstätte schafft 15 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze, hieß es. Die Mitarbeiter der Firma DBZ seien übernommen worden. Neben der regulären Produktion soll in Dinkelsbühl auch Platz für Sonderanfertigungen für Großkunden, Maschinenbau, Musterbau sowie Schulungsräume sein.

Eigentlich sollte in Herrieden erweitert werden

Ursprünglich wollte die IBE an ihrem Produktionsstandort in Herrieden-Birkach erweitern. Weil vom Landratsamt Ansbach vor rund zwei Jahren ein Bebauungsplan gefordert worden war, kam das Projekt allerdings ins Stocken, so Geschäftsführer Roman Zahner auf Nachfrage der FLZ. Die Genehmigungsbehörde am Landratsamt habe bis heute keine Baugenehmigung ausgestellt.

Dank der zügigen Planung und Überarbeitung des Areals auf dem DBZ-Gelände sei es mittels der engagierten Unterstützung der Stadt Dinkelsbühl gelungen, jetzt die Erweiterung anzugehen. Das Bauprojekt wird von der Dinkelsbühler SüBau koordiniert. Beide Unternehmen sind auch durch das mittlerweile geplatzte Wohnungsbauprojekt auf dem früheren Gelände der Brauerei Hauf verbunden.

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