Alle zwei Jahre findet der Jugendaustausch zwischen den Partnergemeinden Bechhofen und Le Blanc statt. Jetzt ist es wieder soweit. Derzeit sind französische Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren zu Gast in der Marktgemeinde.
Der Austausch wird vom Deutsch-französischen Jugendwerk und auch vom Landkreis Ansbach gefördert. Ohne diese Unterstützung wäre es nicht möglich, diese Aktion, die der Vertiefung der Partnerschaft dienen soll, zu organisieren, betonten die Verantwortlichen in Bechhofen.
Diese werden beim einwöchigen Programm von örtlichen Vereinen, weiteren ehrenamtlichen Helfenden sowie von der Gemeindeverwaltung – insbesondere von Rathausmitarbeiterin Heike Fischer – unterstützt. Den Jugendaustausch leitet Johannes Flierl, der auch Mitglied des Partnerschaftskomitees ist.
Bechhofens dritter Bürgermeister Martin Günther begrüßte die jungen Franzosen. In seiner kurzen Ansprache erinnerte er an die seit nahezu 50 Jahren bestehende Partnerschaft der beiden Kommunen und wies auf das 1963 geschlossene Partnerschaftsabkommen zwischen dem damaligen deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle hin.
Der Jugendaustausch diene dem gegenseitigen Kennenlernen und der Vertiefung der Partnerschaft, betonte Günther. Er wünschte den jungen Leuten viel Spaß und Freude während ihres Aufenthalts in Mittelfranken.
Johannes Flierl stellte das umfangreiche Programm vor. Dieses sieht Stippvisiten in Nürnberg und Ansbach, eine Ortsrallye, einen Besuch am Kappelbuck mit Pizzabacken, einen Badeausflug zum Krummweiher mit anschließender Nachtwanderung sowie die Besichtigung einer Pinselfabrik und des jüdischen Friedhofs vor. Außerdem schauen die Gäste aus Frankreich beim örtlichen Sportverein, beim Schützenverein und bei der Freiwilligen Feuerwehr vorbei.
Am kommenden Samstag, 10. August, werden die jungen Franzosen zusammen mit gleichaltrigen Bechhöfer Mädchen und Jungen nach Le Blanc zurückreisen. Für die Bechhöfer Jugendlichen geht es dann nach einem einwöchigen Aufenthalt mit dem Bus wieder zurück in die Heimat.