Schlossplatz in Neustadt als ideales Flohmarkt-Revier | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 19.02.2025 08:00

Schlossplatz in Neustadt als ideales Flohmarkt-Revier

Den Trempelmarkt in Neustadt gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Vorstandschaft der SPD-Frauen (vormals Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, AsF) sprachen sich letztlich dafür aus, ihn weiterhin auf dem Schlossplatz auszurichten, auch wenn eine knappe Mehrheit für den Marktplatz plädiert hatte. (Foto: Ute Niephaus)
Den Trempelmarkt in Neustadt gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Vorstandschaft der SPD-Frauen (vormals Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, AsF) sprachen sich letztlich dafür aus, ihn weiterhin auf dem Schlossplatz auszurichten, auch wenn eine knappe Mehrheit für den Marktplatz plädiert hatte. (Foto: Ute Niephaus)
Den Trempelmarkt in Neustadt gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Vorstandschaft der SPD-Frauen (vormals Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, AsF) sprachen sich letztlich dafür aus, ihn weiterhin auf dem Schlossplatz auszurichten, auch wenn eine knappe Mehrheit für den Marktplatz plädiert hatte. (Foto: Ute Niephaus)

Die Entscheidung ist gefallen: Der Trempelmarkt in Neustadt, bei dem Kinder kurz nach Ende der Sommerferien nicht mehr benötigte Spielsachen, Bücher, Puppen, Plüschtiere, Gesellschaftsspiele und vieles mehr verkaufen können, soll künftig immer auf dem Schlossplatz stattfinden. Dies teilte Silvia Maier von der SPD-Frauen mit.

Diese hatten – bisher unter dem Namen Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) bekannt – in ihrer Sitzung darüber abgestimmt, ob man auf dem im letzten Jahr getesteten Schlossplatz bleibt oder lieber auf den Marktplatz ausweicht. Beim Trempelmarkt im vergangenen September hatten sich etliche Eltern dafür ausgesprochen, auf das Areal vor dem Rathaus zurückzukehren, da man dort mehr Laufkundschaft habe, was besser fürs Geschäft des Nachwuchses sei.

Auch bei einer Umfrage stellte sich im Vorjahr heraus, dass eine knappe Mehrheit – 21 Befragte gegen 17 Befragte – die Rückkehr auf den Marktplatz favorisierten. Seitens der SPD-Frauen sprach sich in deren jüngster Sitzung ebenfalls eine knappe Mehrheit (drei Personen) für den Marktplatz aus, teilte Silvia Maier unserer Redaktion mit. Aber: „Wir haben uns trotzdem entschieden, den nächsten Trempelmarkt am 20. September wieder auf dem Schlossplatz zu machen.“

Dafür nannte Maier folgende Gründe: Seitens der Stadt sei noch einmal betont wurden, dass Zonen für die Feuerwehr und Rettungsdienste vor der Sparkasse frei gehalten werden müssten. „Dies würde bedeuten, dass keine 50 Kinder mehr mitmachen könnten, sondern nur noch 30, maximal vielleicht 35“, so Maier im Gespräch mit der Redaktion.

Anders als auf dem Schlossplatz müssten die Verkaufstische zudem enger beieinander stehen. Nicht vergessen dürfe man zudem, dass die Linienbusse auch während des Veranstaltung weiter den Marktplatz passierten und auch der Bauernmarkt dort stattfindet. Nicht zuletzt deshalb favorisiere auch die Stadtverwaltung eindeutig den Schlossplatz als ideales Areal.

Abgeschlossenes Areal bietet mehr Sicherheit

Ein weiteres großes Plus dieses Standortes sei, so Maier, dass dieser einen abgeschlossenen Bereich bilde. „Die Kinder können ohne Gefahr alleine ihre Sache verkaufen und sich frei auf dem Platz bewegen.“ Auch die Tische könnten hier lockerer platziert werden.

Damit die potenzielle Kundschaft auch mitbekommt, dass im Bereich zwischen Dekanat und Mensa-Mehrzweckgebäude etliche Schnäppchen zu ergattern sind, plane man, auf dem Marktplatz Flyer zu verteilen, die auf den nur wenige Meter entfernt stattfindenden Trempelmarkt hinweisen. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung will man darüber hinaus wieder kräftig die Werbetrommel rühren. Übrigens: Auch ein Jubiläum steht bevor, denn in zwei Jahren – also im September 2027 – wird der Trempelmarkt bereits zum 50. Mal stattfinden.

Silvia Maier und das Team der SPD-Frauen raten den Nachwuchs-Verkäuferinnen und Verkäufern, aber auch der potenziellen Kundschaft und deren Eltern, schon den ersten Samstag nach den Sommerferien (20. September) zu blocken, damit wieder alle – wie in den vergangenen Jahrzehnten – voll auf ihre Kosten kommen.

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