Landesgartenschau Bad Windsheim: Neue Werbe-Busse touren durch die Region | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 12.01.2026 08:00

Landesgartenschau Bad Windsheim: Neue Werbe-Busse touren durch die Region

Über die zwei neuen LGS-Busse freuen sich (von links): Rudolf Schmidt, Jürgen Heckel, Reinhard Streng, Nicole Schmidt, Birgit Grübler und René Schmidt. (Foto: Helmut Meixner)
Über die zwei neuen LGS-Busse freuen sich (von links): Rudolf Schmidt, Jürgen Heckel, Reinhard Streng, Nicole Schmidt, Birgit Grübler und René Schmidt. (Foto: Helmut Meixner)
Über die zwei neuen LGS-Busse freuen sich (von links): Rudolf Schmidt, Jürgen Heckel, Reinhard Streng, Nicole Schmidt, Birgit Grübler und René Schmidt. (Foto: Helmut Meixner)

Zwei neue Busse, versehen mit dem Logo der Landesgartenschau (LGS) 2027 Bad Windsheim, können ab sofort auf große Tour gehen. Auf dem Betriebsgelände der Firma Thürauf wurden sie erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Dabei waren der Aufsichtsratsvorsitzende der LGS und Bürgermeister, Jürgen Heckel, der Stellvertreter des Landrats Reinhard Streng, Birgit Grübler als Geschäftsführerin der Kur-, Kongress- und Touristik-GmbH und zurückgetretene Geschäftsführerin der Bad Windsheimer LGS-GmbH, sowie Mitglieder der Unternehmerfamilie Schmidt, einem der größten Arbeitgeber der Stadt Bad Windsheim.

Design für grüne Busse

Beim Design der Fahrzeuge hat man sich mächtig ins Zeug gelegt. Fahren die Linienbusse demnächst durch die Lande, informieren sie zum einen über den Zeitraum der, am 29. April 2027 beginnenden Veranstaltung, zum anderen regen der Schriftzug „Ich freu mich schon“ sowie strahlende Gesichter an den Scheiben dazu an, im Vorfeld des Ereignisses ein positives Bild von der Landesgartenschau zu zeichnen.

Getragen werden die Kosten fürs Bekleben der behindertengerecht und ohne CO₂‑Ausstoß fahrenden Busse, je zur Hälfte von der Thürauf und der Bayerischen Landesgartenschau GmbH. „Die rollenden Werbeträger werden“, wie Thürauf-Geschäftsführer Rudolf Schmidt betonte, seitens der Firma Thürauf nicht in Rechnung gestellt, sondern sollen vielmehr ein Zeichen der guten Zusammenarbeit zwischen seinem Unternehmen sowie der Stadt Bad Windsheim und den Organisatoren der LGS symbolisieren.

Kein Team mehr: Birgit Grübler ist als Geschäftsführerin der Bad Windsheimer Landesgartenschau-GmbH zurückgetreten. Fortan wird Rüdiger Eckardt als alleiniger Geschäftsführer fungieren. (Archivbild: Anna Franck)
Kein Team mehr: Birgit Grübler ist als Geschäftsführerin der Bad Windsheimer Landesgartenschau-GmbH zurückgetreten. Fortan wird Rüdiger Eckardt als alleiniger Geschäftsführer fungieren. (Archivbild: Anna Franck)

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Nach dem Rücktritt von Birgit Grübler wurde nun Rüdiger Eckardt von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH als alleiniger Geschäftsführer bestellt.

Ein klares Signal

Für Jürgen Heckel ein klares Signal dafür, dass der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, die Kommune sowie die in der Stadt beheimatete Wirtschaft, wenn es um das bevorstehende Event geht, an einem Strang ziehen. Eine Voraussetzung, die ohne Wenn und Aber nötig sein wird, um das Großprojekt zu stemmen und den Besucherinnen und Besuchern, die in gut einem Jahr ins Frankenland kommen werden, all das zu bieten, was sie sich vom Besuch der LGS versprechen.

Dass es ein Kraftakt für alle Beteiligten ist und im Verlauf der kommenden Monate ohne Zweifel auch noch bleiben wird, bestreitet niemand der in die Organisation eingebundenen Personen. Fakt ist aber auch, dass die Hürden, eine nach der anderen, erfolgreich gemeistert werden. Bestes Beispiel dafür: ein jüngst geschlossenes Rahmenabkommen mit dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), das es Besucherinnen und Besuchern der LGS ermöglicht, beim Kauf eines Tagestickets sämtliche Busse und Bahnen der Region, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen, zu nutzen.

Dass die Schau, im Angesicht herausfordernder Rahmenbedingungen zu einem Kraftakt, nicht nur für die Region, werden würde, machte Reinhard Streng deutlich. Der Stellvertreter des Landrats ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass es trotz erheblicher Investitionen, wie jenen für den vom Kreis finanzierten Aussichtsturm, gilt, die sich bietenden Ressourcen, allem voran für den Tourismus in Frankens Mehrregion, noch stärker zu nützen. Die Basis dafür wird mit der Ausrichtung der Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim in jeglicher Hinsicht gelegt.

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