Stadt Feuchtwangen strebt offiziell die Zertifizierung als Fair-Trade-Kommune an | FLZ.de | Stage

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Veröffentlicht am 14.03.2026 09:00

Stadt Feuchtwangen strebt offiziell die Zertifizierung als Fair-Trade-Kommune an

Feuchtwangen bewirbt sich nun offiziell um die Zertifizierung als Fairtrade-Kommune. Über diesen Schritt freuen sich (von links) Bürgermeister Patrick Ruh sowie die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Kommune”, Stadträtin Susanne Friedrich, Stadtrat Wolfgang Hauf, Stadtmarketingleiter Dr. Reinhard Reck, Stadtrat Michael Nowakowitsch, Stadträtin Angela Beck und zweiter Bürgermeister Walter Soldner. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)
Feuchtwangen bewirbt sich nun offiziell um die Zertifizierung als Fairtrade-Kommune. Über diesen Schritt freuen sich (von links) Bürgermeister Patrick Ruh sowie die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Kommune”, Stadträtin Susanne Friedrich, Stadtrat Wolfgang Hauf, Stadtmarketingleiter Dr. Reinhard Reck, Stadtrat Michael Nowakowitsch, Stadträtin Angela Beck und zweiter Bürgermeister Walter Soldner. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)
Feuchtwangen bewirbt sich nun offiziell um die Zertifizierung als Fairtrade-Kommune. Über diesen Schritt freuen sich (von links) Bürgermeister Patrick Ruh sowie die Mitglieder der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Kommune”, Stadträtin Susanne Friedrich, Stadtrat Wolfgang Hauf, Stadtmarketingleiter Dr. Reinhard Reck, Stadtrat Michael Nowakowitsch, Stadträtin Angela Beck und zweiter Bürgermeister Walter Soldner. (Foto: Stadt Feuchtwangen/Rebecca Weber)

Nach mehreren Jahren mit Aktionen rund um den Fairen Handel bewirbt sich Feuchtwangen nun offiziell um die Zertifizierung als Fairtrade-Kommune. Damit soll das nachhaltige Engagement für Fairen Handel sichtbar gewürdigt und weiter gestärkt werden.

Der Weg zur Bewerbung war ein gemeinschaftlicher Prozess von Stadtverwaltung, Stadtrat, Schulen, Einzelhandel, Gastronomie, Vereinen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. Ziel war es, die Kriterien des Vereins Fairtrade Deutschland konsequent umzusetzen und den Fairen Handel dauerhaft in Feuchtwangen zu verankern.

Viele kleine und große Aktionen

„Die Bewerbung ist das Ergebnis eines starken Engagements in unserer Stadt”, wird Stadtrat Wolfgang Hauf („Wir”/Grüne), Vorsitzender der Steuerungsgruppe Fairtrade-Kommune, zitiert. Und: „Viele kleine und große Aktionen haben dazu beigetragen, dieses wichtige Thema im Alltag der Menschen zu verankern. Darauf können wir gemeinsam stolz sein.”

Grundlage war der Beschluss des Stadtrats, die Zertifizierung als Fairtrade-Kommune anzustreben. Darauf aufbauend wurde eine eigene Steuerungsgruppe gegründet, die unter dem Vorsitz von Hauf und mit Unterstützung der Verwaltung, insbesondere durch Stadtmarketingleiter Dr. Reinhard Reck, gezielt Aktivitäten koordiniert. So wurden unter anderem am Weihnachtsmarkt fair gehandelte Schokoladen-Nikoläuse verteilt, an der Realschule ein Snackautomat mit fair gehandelten Produkten eingerichtet sowie bei städtischen Veranstaltungen über den Fairen Handel informiert.

In öffentlichen Einrichtungen sowie bei städtischen Veranstaltungen kommen inzwischen zunehmend fair gehandelte Produkte zum Einsatz. Auch Einzelhandel und Gastronomie bauen ihr Angebot aus. Dazu greifen Vereine, Kirchengemeinden und Organisationen das Thema auf.

Fünf zentrale Kriterien sind zu erfüllen

„Mit all diesen kleinen, aber effektiven Maßnahmen konnten wir das Thema Schritt für Schritt in das Bewusstsein rücken und zugleich in unserer Kommune fest verankern”, schildert Reck in der Pressemitteilung. Für die Anerkennung als Fairtrade-Kommune seien fünf zentrale Kriterien zu erfüllen: ein Ratsbeschluss, eine aktive Steuerungsgruppe, ein entsprechendes Produktangebot sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. In all diesen Bereichen habe Feuchtwangen in den vergangenen Jahren intensiv gearbeitet.

„Mit unserer Bewerbung senden wir ein klares Signal. Feuchtwangen steht für nachhaltiges Handeln und gelebte Solidarität”, erklärte Bürgermeister Patrick Ruh. „Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft konsequent weitergehen.”


Von kie
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