Der Stromnetz-Konzern Tennet hat für einen geplanten Standort des neuen Umspannwerks zwischen Scheinfeld und Markt Bibart eine neue Veranschaulichung erstellt. Damit wolle man „Transparenz in der frühen Planung” schaffen, hieß es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.
Die teils dreidimensionalen Darstellungen sind auf der Projekt-Internetseite eingebettet. Dort sind sie öffentlich einsehbar. „Das Modell soll interessierten Bürgerinnen und Bürgern helfen, Dimensionen und Anordnung zentraler Anlagenteile sowie die mögliche räumliche Wirkung nachvollziehbar einzuordnen”, schrieb Tennet.
Die Visualisierung beschränkt sich auf den von Tennet bislang favorisierten Standort westlich von Oberlaimbach und Hohlweiler. „Sie dient dazu, Fragen etwa zu Höhe, Flächenbedarf, Sichtbarkeit und Aufbau eines Umspannwerks anhand einer anschaulichen Darstellung zu erläutern.” Neben einer relativ genauen Lagedarstellung sind auch verschiedene Perspektiven einstellbar: wie sieht das Umspannwerk etwa von Hohlweiler, Oberlaimbach oder Markt Bibart aus gesehen aus. Dabei kann zwischen der jetzigen Ansicht und der zukünftigen umgeschaltet werden. Auch verschiedene Vogelperspektiven sind auswählbar.
Den Ortskundigen dürfte auffallen, dass Tennet beim Blickwinkel von Hohlweiler aus nicht den nächstgelegenen Siedlungspunkt ausgewählt hat. Dieser läge nicht nur gut 20 Meter näher zum Umspannwerksgelände, sondern vor allem – nach den Höhenangaben im Bayernatlas – in etwa drei Meter höher.
Die Zukunftsprojektionen gehen offenbar von einer weit fortgeschrittenen Begrünung aus, wie sie sich voraussichtlich nach einigen Jahren darstellt. Im Wesentlichen dient die Visualisierung dazu, die – gemessen an der riesigen Planfläche von 25 Hektar – verhältnismäßig geringen Veränderungen im Landschaftsbild darzustellen.
Hier geht's zur Projekt-Internetseite, dort Weiterleitung „zum Projektatlas”