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Veröffentlicht am 07.05.2024 18:30

Der Altstadtparkplatz in Bad Windsheim ist zurück

Isarkies-Geschäftsführer Herbert Blaschke, Bürgermeister Jürgen Heckel, Isarkies-Geschäftsführer Christoph Kagerer sowie Stefan Bechert vom Bauhof (von links) weihten gemeinsam den neu gestalteten Altstadtparkplatz in Bad Windsheim ein. (Foto: Anna Franck)
Isarkies-Geschäftsführer Herbert Blaschke, Bürgermeister Jürgen Heckel, Isarkies-Geschäftsführer Christoph Kagerer sowie Stefan Bechert vom Bauhof (von links) weihten gemeinsam den neu gestalteten Altstadtparkplatz in Bad Windsheim ein. (Foto: Anna Franck)
Isarkies-Geschäftsführer Herbert Blaschke, Bürgermeister Jürgen Heckel, Isarkies-Geschäftsführer Christoph Kagerer sowie Stefan Bechert vom Bauhof (von links) weihten gemeinsam den neu gestalteten Altstadtparkplatz in Bad Windsheim ein. (Foto: Anna Franck)

Der Altstadtparkplatz im Herzen Bad Windsheims ist offiziell eingeweiht. 67 Stellplätze stehen nun zur Verfügung.

Ende 2022 startete die Unternehmensgruppe Isarkies GmbH & Co KG mit den Arbeiten. Rund eine Million Euro habe man in den Parkplatz investiert, sagt Herbert Blaschke, einer der Geschäftsführer, bei einem Pressetermin.

40 Plätze sind für die öffentliche Nutzung

„Der Boden hat uns zu schaffen gemacht“, so Blaschke. Beim Bau traten alte Überreste der ehemaligen Brauerei Koch, beispielsweise Mauern und Fundamente zutage. Unter dem einstigen Schotterboden fielen die nicht auf. Soll aber ein ordentlicher Untergrund vorbereitet werden, gilt es gewisse Regularien einzuhalten. Ohne Verzögerung wäre man Ende letzten Jahres fertig geworden.

Über 40 der entstandenen Parkplätze sind für eine öffentliche Nutzung vorgesehen. Die übrigen sind beispielsweise den Nutzern und Bewohnern des neu entlang der Schimmelgasse entstandenen Gebäudekomplexes vorbehalten. Abgestellt werden können Fahrzeuge auf dem Altstadtparkplatz, der zwischen Johanniterstraße, Brenckgasse, Schimmelgasse und Hainserwall liegt, kostenfrei mit einer Parkscheibe für rund zwei Stunden. Kontrolliert wird das durch die Stadt.

Der Parkdruck sei noch nicht so groß, sagte Blaschke. Künftig sei es freilich denkbar, dass man sparsamer mit dem Parkraum umgehen müsse. Dass in der Zukunft auch einmal Gebühren für Parkende fällig werden könnten, schließt der Isarkies-Geschäftsführer nicht aus.

Dauerparker sind unerwünscht

Bürgermeister Jürgen Heckel befand, dass ein „würdiger Parkplatz“ entstanden ist. „Ein Gewinn für die Altstadt.“ Nicht gewünscht sind dort Dauerparker. „Dafür sind die Parkplätze zu kostbar“, so Bürgermeister Heckel. Ziel sei, eine hohe Frequentierung und natürlich die Belebung der Stadt.

Der Rathauschef bat zudem um Achtsamkeit, nur die Plätze zu nutzen, die auch für die Öffentlichkeit gedacht sind. „Daran muss man sich schon halten.“ Der Dank des Bürgermeisters und Isarkies galt besonders den Nachbarn, die Einschränkungen und Lärm geduldig ertragen hätten.

Ein wenig Grün ist auf dem Platz ebenso zu finden wie Blumenkübel. Was noch fehlt, sind die bestellten Schilder, die, so Heckel, hoffentlich zeitnah geliefert werden.

Isarkies plant das gesamte frühere Kochbräu-Areal zu entwickeln. Rund 20 Wohnungen sollen auf einem Anwesen an der Johanniterstraße entstehen, so Blaschke. Zudem sollen zwei Gastronomie-Betriebe Platz finden, dafür würden Pächter gesucht.


Anna Franck
Anna Franck
Redakteurin im Online-Team
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