Die Stadt Ansbach ist für die Schmuckbeleuchtung an der Markgräflichen Residenz sowie für die Innenstadt-Kirchen St. Gumbertus, St. Johannis und St. Ludwig zuständig. Um Energie zu sparen, hat man jetzt beschlossen, die Gebäude nachts nicht mehr anzustrahlen.
Doch die Stadt will weiter auch Energie bei der Straßenbeleuchtung sparen. Im Umwelt- und Verkehrsausschuss hatte man bereits am 21. September 2022 beschlossen, in mehreren Ortsteilen die Straßenlampen in der Zeit von 23.30 bis 4.30 Uhr abzuschalten. Darüber hinaus hatte man die Verwaltung beauftragt zu prüfen, in welchen weiteren Stadtgebieten – auch in der Kernstadt – man auf die durchgängige Beleuchtung verzichten könne.
BAP-Stadtrat Hannes Hüttinger wies im Umweltausschuss am 25. Januar darauf hin, dass im Haushalt 2023 allein für die Stromkosten für die Straßenbeleuchtung 900.000 Euro angesetzt seien, das seien 2500 Euro täglich. Hier bestehe ein großes Sparpotenzial. Wann könne denn damit gerechnet werden, dass zumindest in den ausgedehnten Wohngebieten wie Weinberg und Eyb die Beleuchtung nachts abgeschaltet wird, fragte Hüttinger. Bürgermeister Dr. Markus Bucka (BAP) antwortete, die Verwaltung sei dabei, die Bereiche zu identifizieren, in denen eine nächtliche Abschaltung technisch möglich sei.
Auf FLZ-Anfrage hieß es bei der Verwaltung, die finale Entscheidung darüber, bestimmte Straßenzüge abzuschalten, obliege dann dem Umwelt- und Verkehrsausschuss.