Ärger wegen Busfahrplan um Wassertrüdingen: „Bei Bedarf wird nachgesteuert“ | FLZ.de | Stage

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Ärger wegen Busfahrplan um Wassertrüdingen: „Bei Bedarf wird nachgesteuert“

Mit der Reaktivierung der Nördlichen Hesselbergbahn ist der Wassertrüdinger Bahnhof als neuer Haltepunkt für die Busse des ÖPNV dazugekommen. Darauf musste der Fahrplan abgestimmt werden. (Foto: Peter Tippl)
Mit der Reaktivierung der Nördlichen Hesselbergbahn ist der Wassertrüdinger Bahnhof als neuer Haltepunkt für die Busse des ÖPNV dazugekommen. Darauf musste der Fahrplan abgestimmt werden. (Foto: Peter Tippl)
Mit der Reaktivierung der Nördlichen Hesselbergbahn ist der Wassertrüdinger Bahnhof als neuer Haltepunkt für die Busse des ÖPNV dazugekommen. Darauf musste der Fahrplan abgestimmt werden. (Foto: Peter Tippl)

Trotz bester Vorbereitung würden in der Praxis manche Probleme erst im Echtbetrieb identifiziert. Dies betont das Landratsamt Ansbach zum holprigen Start des neuen Busfahrplanes seit dem Fahrplanwechsel. Die negativen Auswirkungen auf die Schülerbeförderung waren Thema im Wassertrüdinger Rat. Auch eine Mutter hatte sich bei der FLZ gemeldet.

Zusammen mit den Verkehrsunternehmen arbeite das Landratsamt daran, an den Stellen, wo es zu Beginn noch hakte, nachzusteuern. Das betreffe insbesondere die Pünktlichkeit der Fahrzeuge, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

Die Mutter hatte beklagt, dass der neue Fahrplan nur ungenügend auf die Schulzeiten abgestimmt sei und Kinder zu spät kämen. Außerdem kritisierte die Frau erhebliche Fahrzeitverlängerungen.

Verschlechterungen in der Fahrzeit

Durch die Überplanung gebe es neben deutlichen Verbesserungen auch einige Verschlechterungen in der Fahrzeit, teilte die Pressestelle weiter mit. Die bisherigen Fahrpläne im Raum Wassertrüdingen/Dinkelsbühl seien rein auf die Schulzeiten ausgerichtet gewesen. Da nun auch der Bahnhof in Wassertrüdingen ins Netz eingebunden worden sei, „besteht ein neuer örtlicher und zeitlicher Fixpunkt“, heißt es in der Pressemitteilung. Im Vorfeld der Fahrplanänderungen seien sowohl die Schulen als auch die Kommunen vom Landratsamt informiert worden.

Träger der Schülerbeförderung sei bei Grund- und Mittelschulen die jeweilige Kommune beziehungsweise der Schulverband. Diese nutzten dafür meist den ÖPNV. Wenn dieser etwa wegen einer nicht praktikablen Anfahrt von kleinen Ortschaften nicht zum Einsatz kommen könne, könnten Gemeinde oder Schulverband zusätzlich zum Linienverkehr Busse organisieren.

Gegebenenfalls wird nachgesteuert

Sollte sich ein Bedarf für Änderungen ergeben, werde nachgesteuert, kündigte das Landratsamt an. Was die Bedienung kleiner Orte angehe, so werde etwa Untermichelbach auch weiterhin angefahren, sogar durch zwei Linien. Im ÖPNV würden Orte gemäß gültigem Nahverkehrsplan erst ab 150 Einwohnern angebunden. Im Schülerverkehr bestehe allerdings meist eine Beförderungspflicht, so dass auch kleinere Orte eine Anbindung hätten.

Von Geilsheim nach Wassertrüdingen fahren morgens insgesamt vier Busse. In den ersten Tagen seien allerdings viele Kinder gleich in den ersten Bus eingestiegen, der dann entsprechend voll gewesen sei. Hier bestehe die Möglichkeit, dass sich die Kinder aufteilten.

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