Der Neustädter Boxer Deniel Krotter wird seinen dritten Profikampf an einem für den Sport bedeutenden Ort bestreiten. In der 1929 eröffneten York Hall in London haben schon Hunderte von Boxern gekämpft, darunter viele namhafte wie Tyson Fury und Lennox Lewis.
„Ein intimer Boxort, der den Arbeiterklassencharakter des Sports verkörpert“, so die BBC über die rund 1200 Zuschauer fassende Arena im Norden der britischen Hauptstadt.
Am Sonntag, 30. März, trifft Krotter dort auf den Tschechen Jan Rotter. Krotter gegen Rotter, mindestens so hart und knackig wie die vielen Ts in den beiden Namen will der ehemalige Bundesligaboxer und mehrfache deutsche Meister den Kampf gegen seinen jungen Kontrahenten angehen.
Einschlägige Datenbanken listen für Rotter sechs Profikämpfe auf (zwei Siege/vier Niederlagen). Die Bilanz von Krotter steht bei zwei Siegen in zwei Kämpfen.
„Rotter ist kein Fallobst, aber ein Gegner, den ich schlagen kann und gegen den ich zum Aufbauen antrete“, sagt Krotter.
Der eigentlich schon für Februar geplante dritte Profikampf des 25-Jährigen gegen einen Engländer fiel aus. „Ich hatte einen Hexenschuss und musste eine ganze Weile lang mit dem Training aussetzen“, begründet Krotter die Absage.
Krotter wechselte nach Jahren als Amateur Ende vergangenen Jahres ins Profilager und wird aktuell von einem in England beheimateten Promoter betreut. Bei seinem Debüt in der Wahlheimat besiegte Krotter in Essex den Kameruner Serge Ambomo klar nach Punkten.